August 2000


1.-14. August: Vorbereitungen für Singapur

Dienstag, 1. August
8 Uhr aufgestanden; vormittags Uni (Bibliothek, AAA: Simone Frölich wegen Praktikum -> ich bin jetzt endgütig bei Infineon, Scheine abholen, Computerraum); Interessent schaut sich mein Auto an, ist ihm aber wegen der beschädigten Fahrertür zu teuer; Rest des Tages lernen bis um 3 Uhr früh;

Mittwoch, 2. August
7.30 Uhr aufgestanden; mit Auto nach Garching gefahren; Prüfung für DHP 1 in Energieumwandlung bei Felix Ziegler, Note: 1.7 (obwohl ich mich ziemlich dumm anstelle), zusammen mit der 1.7 in Statistischer Mechanik am Montag ist somit die DHP 1 (und auch dieses Semester) beendet, Juhuu !!! NIE WIEDER PHYSIK; Max, der eine Maschbau-Prüfung hatte, in die Stadt mit rein genommen; mit Max Mittagessen in der Mensa; beginne die Ferien mit einer Flasche Bier; Computerraum: neuer Interessent für's Auto hat mit gemailt; nachmittags in die Stadt zum SSV; Joggen (bei Regen); abends in ÇAVA;

Donnerstag, 3. August
In der Früh nach Landshut gefahren (Arzttermin); kurzes Shoppen; nach Hause gefahren (sehr mühsam, weil das ganze Dorf neu geteert wird und ich mit dem Auto niergends hinkomme); meiner Schwester sind beide Katzen abgehauen, die sie seit Samstag hatte (kurzes Glück); abends wieder nach München gefahren und mit Daniela und Susi Geburtstagsgeschenk (Hakkinen-T-Shirt) für Carola gemalt;

Freitag, 4. August
Bin vormittags lange an der Uni und bringe Homepage auf Vordermann, wegen Praktikum hab ich noch nichts genaues erfahren; abends Carolas Geburtstag feiern, danach in den Keller (Kunstpark Ost); ab 5 Uhr Babylon, komme so um 7 Uhr ins Bett;

Samstag, 5. August
Um 15.30 Uhr mit Kopfweh aufgestanden, Auto voll gepackt und heimgefahren; die beiden Katzen sind wieder aufgetaucht; abends Villa, Kino und dann ins Viper;

Sonntag, 6. August
Ausgeschlafen, die ganzen Sachen aus München verstaut, am Nachmittag im Fernsehen DTM vom Sachsenring angeschaut (Klaus Ludwig gewinnt beide Läufe); abends mit Philipp ins Kino-Cafe;

Montag, 7. August
In der Früh nach München gefahren; Uni mit Mittagessen; von Herrn Koch zumindest mal die E-Mail Adresse von meiner Ansprechpartnerin bei Infineon bekommen, ihr gemailt; den ganzen Nachmittag Zimmer leergeräumt; abends in die Bierstube;

Dienstag, 8. August
Vormittags lange an der Uni; nachmittags Sachen gepackt und nach Hause gefahren; abends wollte ich eigentlich noch weggehen, verschlafe aber aus versehen;

Mittwoch, 9. August
Vormittags zum Friseur (ich lasse die Haare nur schulterlang schneiden und will ausprobieren, ob ich so das tropische Klima ertrage; notfalls kommen sie halt dann in Singapur ganz weg) und zum Fotos machen, nachmittags Rasenmähen und Auto ausmisten, waschen und neu lackieren; abends Biergarten und Panchos;

Donnerstag, 10. August
6.30 Uhr aufgestanden, Vater zum Bahnhof gefahren und gleich weiter nach München; ENDLICH: E-Mail aus Singapur (das erste Mal überhaupt, daß sich jemand von Infineon bei mir meldet): Ich kann am Montag den 21. August anfangen zu arbeiten; packe am Nachmittag Auto voll und fahre nach Landshut zum Zahnarzt; abends ins Kino (Chicken Run), drehe mit Interessenten Runde mit dem Auto; danach Cafe G. und Passage;

Freitag, 11. August
tagsüber alles vorbereiten und einkaufen für die Abschiedsparty am Abend; komme um 5.45 Uhr ins Bett;

Samstag, 12. August
Werde um 8.40 Uhr vom Telefon geweckt; Interessent fürs Auto hat sich in seinen Rasenmäher so einen Fiatmotor eingebaut, der ist ihm verreckt; er braucht aber leider das luftgekühlte Vorgängermodell; fange dann an aufzuräumen, werde damit nach längerem Mittagsschlaf und Buffy gegen 21 Uhr fertig; fahre dann nach München;

Sonntag, 13. August
Räume Zimmer endgültig leer und putze; fahre dann heim; finde endlich Käufer fürs Auto: 400 DM; nachmittags Formel 1: Mika vor Schumi; baue dann Anlage aus dem Auto aus; fange an, das ganze Zeug aus München zu verstauen;

Montag, 14. August
melde am Vormittag Auto ab; räume weiter die Sachen aus München auf; Auto wird abgeholt (machs gut, mein meist treuer Begleiter); kurzer Mittagsschlaf in der Sonne; hole Travellers Cheques von der Bank ab; werde am späten Nachmittag damit fertig, das restliche Zeug aus München aufzuräumen, fang dann um halb sieben mal an zu packen;

Jetzt gehts los !

Dienstag, 15. August
stehe schon vor 9 auf, das erste mal, daß ich ein mulmiges Gefühl im Magen habe; räme mein Zimmer auf; letztes gemeinsames Mittagessen, letztes deutsche Bier; dann zum Flughafen; Check In: Koffer hat 21 kg (erlaubt sind 20 kg) - geht durch; habe noch große Reisetasche mit ca. 16 kg als Handgepäck, werde von den Mädes an der letzten Kontrolle darauf angesprochen, kann sie aber mit selbstbewußtem Auftreten und freundlichem Lächeln davon überzeugen, mich durchzulassen; Flug nach Paris (A 320) vergeht schnell, schaffe grad mal, meine FAZ zu lesen; kann, obwohl ich am Fenster zwei Meter hinter dem Tragflügel sitze, nicht wie erhofft, irgendwelche Strömungsvorgänge beobachten, so muß ich Herrn Breitsamer halt glauben, was er uns in "Strömungsphysik und Modellgesetze" erzählt hat; hab in Paris zwei Stunden Aufenthalt; fahr mit dem Shuttle-Bus zum anderen Terminal, suche vergeblich nach einer englischsprachigen Auto- oder Sportzeitschrift; beim Check-In diesmal keine Mädels, sondern ein Mann, was zur Folge hat, daß meine Reisetasche beim "normalen Gepäck" landet, und ich im Flugzeug keine Zahnbürste habe; im Flug von Paris nach Singapur (Boing 777) spiel ich die meiste Zeit Tetris und Solitaire, schlafe kaum, muß meine Meinung, daß Stewardessen immer jung und hübsch sind, aufgeben;

Mittwoch, 16. August
Ankunft in Singapur mit leichter Verspätung: es regnet leicht und hat nur 25 Grad C.
Fahrt zur Uni: unterhalte mich mit meinem Taxifahrer über Straßenverkehr, wenn man statt 90 km/h 100km/h fährt, kostet das 200 S$ und gibt 24 points (wohl vergeleichbar mit Flensburg), es gibt wenig Verkehrsschilder, diese sind aber daführ ausführlicher als bei uns (erst 90 km/h Schild, dann 80 km/h Schild und zusätzlich "reduce speed now", an großen Fußgängerampeln wird einem die verbleibende Zeit der Grünphase angezeigt), zahle 16 S$ für die Fahrt;
gehe ins Office of Student Affairs, bekomme dort meinen Zimmerschlüssel;
Fahrt zum Wohnheim (5 S$): unterhalte mich mit Taxifahrer über deutsche Autos (Mercedes E-Klasse kostet hier zwischen 200 000 und 300 000 S$), er erzählt mir noch irgendwas von einer Schildkröte (ich glaube er meint den VW New Beelte), "Volkswagen" heißt hier "Forchwagn" oder so ähnlich;
fahre mit Aufzug in den 12. Stock zur Wohnung (nach deutscher Zählweise wär das der 11.): großes offenes Appartement mit Balkon, leider alles ziemlich schmutzig, drei äußerst kleine Zweibettzimmer, kleine Abstellkammer, Kammer mit Waschmaschine, drei Badezimmer (eins davon im Prinzip nicht zu benutzen, eins mit Dusche, eins mit Badewanne); wir sind im Moment 5 Leute: Gioseppe (Italien), Joscha (Holland), Marco, Daniel und ich (alle drei München, wir reden aber ausschließlich Englisch miteinander); außer Gioseppe keiner da, unterhalte mich kurz; gehe dann die Umgebung erkunden; bis ich eine Bank finde, um ein Konto zu eröffnen, hat diese schon zu; mein Blick fällt auf ein bekanntes schwedische Einrichtungshaus, kaufe mir Schlafsack und Kissen und Kleinkram für die Küche; checke ein großes Shopping Centre ab, dauert aber noch etwas, bis ich einen Supermarkt finde; kaufe was zu essen, Alkohol wie erwartet unverschämt teuer (billigste Flasche Wein 16 S$, lasse das dann sein); sonst fallen mir noch viele kleine Shops auf, die Auto- und Motorradzubehör verkaufen; als dann von den anderen noch keiner in der Wohnung ist, gehe ich erst mal Joggen, ist ziemlich anstrengend, da ich keinen Park finde, also auf dem Gehweg laufe und dauernd an Ampeln warten muß, außerdem ist der Linksverkehr etwas gewöhnungsbedürftig, schließlich verlaufe ich mich und als ich dann noch von Mücken oder so was zerfleischt werde, schwinden meine Kräfte; suche mit dann gehend den Weg zurück;
die anderen sind inzwischen auch da, glaube, mit dem Haufen kann ich ganz gut auskommen; ich sprech mal das Thema Sauberkeit an; scheint, als sei ich der reinlichste hier; nehme mir vor, morgen gründich zu putzen; den Abend verbringen wir gemeinsam im Wohnzimmer; kann wegen des Straßenlärms (direkt vor unserem Fenster kreuzen sich zwei sechsspurige Straßen !) ewig nicht einschlafen;

Donnerstag, 17. August
will Bankkonto eröffnen, brauche dazu aber erst meinen Studentenausweis, den ich noch nicht hab; fahre also zum Campus, um den ganzen Papierkram zu erledigen; hab noch große Orientierungsschwierigkeiten; komme deshalb erst während der Mittagspause zum Registrar's Office, hat ab 14 Uhr wieder offen; esse derweil einen Salat; Einschreibung dann problemlos, offiziell als Non Graduate Student eingeschrieben (da Wohnheim billiger), werde aber als Post Graduate behandelt (darf entsprechende Vorlesungen besuchen und erhalte Zugang zu mehr Büchern in der Bibliothek); da ich mehr als 6 Monate bleibe, muß ich einen medizinischen Check-Up machen (u.a. mit HIV-Test und Röntgen der Brust), kostet knapp 44 S$, muss das sofort bezahlen, der Check-Up ist am Samstag; beantrage Zugangsberechtigung für das Sportgelände, kostet knapp 25 S$; bekomme gleich meinen Studentenausweis; mit diesem lasse ich mich dann in der Bibliothek registrieren und beantrage meinen Computer-Account (soll am nächsten Tag feigeschaltet sein);
fahre dann zum Einkaufen und beginne die Wohnung zu putzen (Klo, Waschbecken, alle Schränke in meinem Zimmer und in der Küche); gehe dann mit Daniel zum Essen (nach einer Weile kann mir der Verkäufer nicht mehr zusehen, wie ich mich mit den Stäbchen abplage, und bringt mir Gabel und Löffel), packe dann meine Koffer aus und dusche; gönne mir abends ein Budweiser aus der Dose für 2.65 S$;

Freitag, 18. August
eröffne Konto bei der DBS Bank, zahle 4500 US$ in Form von Travellers Cheques ein, zahle dafür 7 S$ Gebühr, bekomme Zinsen auf mein Geld, solange ich mehr als 3000 S$ drauf hab; fahr dann zur Uni und verbring viel Zeit vorm Computer;
abends Party in der Amerikanischen Botschaft, ist jeden zweiten Freitag, kein Eintritt, Bier kostet 4 S$ (spottbillig !), hier treffen sich im Prinzip alle Austauschstudenten, es sind leider viel zu viele Deutsche hier; danach noch kurze "afterhour" auf dem Dach von Wohnheim;

Samstag, 19. August
gehe mit Marco und Astrid zum Medical Check Up; HIV-Test: hoffe, ich hab keinen Restalkohol mehr im Blut; Blutdruck, Herz, Lunge und Reflexe: alles OK; fahren dann zur Orchard Road und klappern ein paar Shopping Centres ab;
gehe abends mit Gioseppe und Daniel zum Essen; um 22.30 Uhr noch eine gute halbe Stunde zum Joggen: finde endlich einen kleinen Park, leider keine Wiese, sondern nur geteerte Wege und in der Mitte viele seltsame große Pflanzen und Bäume;

Sonntag, 20. August
Sightseeing mit Astrid und Marco: Singapore River, Raffles Hotel und das ganze Zeug; abends mit Daniel und Gioseppe zum Essen; dann zu Chris (Neuseeland) um seinen Geburtstag zu feiern.

Montag, 21. August
1. Arbeitstag bei Infineon:
Vertrag: 45-Stunden-Wochen, bekomme 1000 S$ im Monat, bei Krankheit muß man Urlaubstag dafür hernehmen, da ich sowas nicht hab, wird mir das dann vom Lohn abgezogen; mein letzter Arbeitstag ist der 23. Dezember, evtl. muß ich während des Semesters (beginnt am 2. Januar) noch ein paar Stunden in der Woche weiterarbeiten;
mein Supervisor ist supernett, er war im Juli für drei Wochen in Deutschland, eine Wochen davon in München; die Abteilung nennt sich AIT (Assembly and Interconnect Technology), ich bin in Bereich "Laminat Package Development", speziell "Design and Simulation" hier machen sie hauptsächlich Simulation von Chips; sie haben genügend Probleme, wo sie mich brauchen können, so daß ich mir was aussuchen kann, wenn ich in die ganze Materie eingearbeitet bin, was aber sicher noch 2 oder 3 Wochen dauern wird; kann aber heute schon bei ein paar kleinen mathematischen Problemen behilflich sein; mache gleich Überstunden;
danach zur Uni ins Computer Lab; abends joggen, verlaufe mich mal wieder;

Dienstag, 22. August
Da der Bus so vollgestopft ist, daß der Fahrer die Tür erst gar nicht öffnet, komm ich zu spät zur Arbeit; ist aber nicht schlimm, da die meisten Leute hier sowieso den Tag erstmal mit einem Frühstück in der Kantine beginnen;
gehe nach der Arbeit in einen nahegelegenen Supermarkt und entdecke eine tolle Ecke mit Bücherverkauf: man kann die Bücher ganz normal kaufen, oder mann kann sie auch einfach leihen; wenn man das Buch kauft, kommt ein Stempel hinein und falls man es irgendwann später zurückbringt, bekommt man die Hälfte vom Geld wieder zurück, anschließend wird es wieder billiger verkauft bzw. verliehen, nehme ein Buffy-Buch mit über 300 Seiten mit für 6 S$ (der offizielle Verkaufspreis in Amerika ist 6.99 US$); komme von der Arbeit heim und werde nach zwei Minuten gleich von den anderen zum Essen geschleppt und anschließend ins Kino: "What lies beneath"

Mittwoch, 23. August
Kauf mir nach der Arbeit für 1,50 S$ drei panierte Krebsscheren und für 1 S$ ein paar panierte ziemlich lange Tintenfischbeine oder so was ähnliches; dann an die Uni;

Donnerstag, 24. August
Komme heute schon um 18.50 von der Arbeit heim und hab somit Zeit, mich ne Stunde hinzulegen und zu schlafen; werde aber ziemlich bald geweckt und zum Essen mitgeschleppt; gehe danach noch schnell zum Joggen;

Freitag, 25. August
Darf heute in der Arbeit die Produktion besichtigen; abends Putzen und langer Ratsch;

Samstag, 26. August
Morgens zur Uni, will das Ergebnis vom Medical Test abholen, damit ich mein Visum beantragen kann, Ergebnis ist aber noch nicht da, also muss ich es nächsten Samstag noch mal versuchen; will meine Rechnungen für das Wohnheim bezahlen, meine ATM-Card (so was wie die EC-Karte) ist aber noch nicht freigeschaltet, und somit komm ich im moment nicht an mein Geld; dafür ist jetzt endlich der Schlüssel für das Tor im Wohnheim da, so dass wir jetzt nicht mehr über den Zaun klettern müssen; frage nach, wer unser neuer Mitbewohner sein wird, weil im moment viele neue Leute ankommen; erfahre, daß es wohl ein Deutscher sein wird und es zu spät ist, dies zu ändern; dann ins NUS-Schwimmbad (weil heute mal ein herrlicher Tag mit viel Sonnenschein ist);
abends zur Night Safari: das ist ein Zoo mit lauter nachtaktiven Tieren, geöffnet von 19.30 bis 24.00 Uhr; bekomme verbilligte Eintrittskarten, weil ich ein Konto bei der DBS Bank habe; im Fledermausgehege muß man wirklich aufpassen, diese nicht anzustossen, denn die hängen da einfach so rum, sind ca. 40 bis 50 cm lang;
dann Party im Wohnheim bei den "Indern"; um 3 Uhr fahren wir mit Kuo Liang (local, eigenes Auto) in die Stadt in einen Food Court zum Eisessen, anschließend gibt er uns noch eine Privatführung durch den Labrador Hill Park und Labrador Battle Station (einer von 12 historisch bedeutenden Plätzen in Singapur); hier hat man einen tollen Blick auf den Harbour und die gegenüberliegenden Inseln der großen Ölkonzerne; außerdem sind dort zugemauerte Bunker aus dem 2. Weltkrieg; komme um 5 Uhr ins Bett;

Sonntag, 27. August
Stehe um 12.30 Uhr auf; Putzen, Wäschewaschen, Einkaufen; ab 17 Uhr coole Marshmallow-BBQ-Pool-Party bei Danielle (Frankreich/Vietnam);

Montag, 28. August
Habe das Gefühl, daß heute ein besonders wichtiger Tag im "Ghost Month" ist, weil heute besonders viele Leute zu sehen sind, die Geld vebrennen;
unser neuer Mitbewohner ist da: Oli (Stuttgart), scheint ziemlich fertig zu sein, da er sich den ganzen Abend in seinem Zimmer verkriecht;
gehe Joggen; fange an, Fluidmechanik I zu wiederholen (will bis Semesterbeginn Fluid I komplett wiederholen und Fluid II komplett lernen), kann diese Kenntnisse neben der Uni auch gut bei Infineon gebrauchen; dann "Singapore Cars" lesen und Ratsch;

Dienstag, 29. August
Darf heute in der Arbeit u.a. die Kommentare in Computerprogrammen aus München ins Englische übersetzen; nach der Arbeit an die Uni in der PC-Pool; abends leistet meine CD mit Oktoberfestmusik gute Dienste um unliebsame Besucher aus der Wohnung zu entfernen;

Mittwoch, 30. August
Da meine ATM-Card immer noch nicht funktioniert (nervt total, wenn mann nicht an sein Geld ran kommt), geh ich in der Mittagspause zur POSBank (ist vor einiger Zeit DBSBank fusioniert); DBS gibt in der Nähe von meiner Arbeit nicht; es sind massig Leute da, so daß ich eine Nummer ziehen und ca. 20 Minuten warten muss; frage dann nach, ob sie mir mit meiner Karte helfen können (was natürlich nicht der Fall ist) und will dann zumindest so etwas Geld abheben; aber sie geben mir nichts, weil sie ihr System noch nicht umgestellt haben; ich rufe dann die Service-Hotline an und erfahre, dass die Karte nicht freigsschaltet ist, weil meine Unterschrift, mit der ich meinen Empfang der Karte und der PIN bestätigt habe, nicht wie meine Unterschrift in den Bankunterlagen aussieht (das nächste mal unterschreib ich mit meinem Fingerabdruck, das ist hier durchaus so üblich); also soll ich zu einer Filiale kommen und noch mal so einen Wisch unterschreiben; ich bekomme von meinem Supervisor eine Stunde frei und fahr mit dem Bus zur nächsten DBS Filiale; ich unterschreibe und man verspricht mir, daß die Karte eine halbe Stunde später funktioniert; aber natürlich funktioniert gar nichts; als ich am Abend heimkomme, ist ein Brief von der Bank da, mit einem Formular, das ich ausfüllen und zurückschicken soll; mache das und lege noch einen Brief bei, daß ich mein Konto kündigen werde falls die Karte am Freitag nicht funktioniert; ich habe inzwischen erfahren, daß andere Leute ihre Karte gleich beim Eröffen des Kontos bekommen haben und die PIN auch sofort freigeschaltet war;
abends ist Justin - ein singapurischer Austauschstudent, der das letzte Jahr in München war - da;

Donnerstag, 31. August
Gehe nach der Arbeit erst zum Essen, dann zum Joggen; ATM Card funktioniert noch nicht; wir schauen abends bei unseren Nachbarn das Replay vom Formel 1 von Sonntag in Belgien an: beide Williams-BMW in den Punkten;


September 2000